Wettbewerb Neubau der Martin-Niemöller-Gesamtschule

Der Leitgedanke für den Entwurf der Neubauten der Martin-Niemöller-Gesamtschule in Bielefeld ist geprägt von der Klarheit der Baukörper, die durch ihr transparentes Erscheinungsbild die Einbindung des unmittelbaren Umfelds ermöglichen.

Es entstehen besondere Orte für vielfältige Lernlandschaften des Schul- und Ganztagesbetriebs unter einem gemeinsamen „Schulhaus“-Dach in baumbestandener Umgebung.

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Schulbauberatung

Wir beraten in Zusammenarbeit mit pädagogischen Schulbauberatern in der Phase Null nach den Grundlagen der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft.

 

Aus der Praxis

Ein wesentliches Merkmal zum Gelingen und zur Akzeptanz eines Bauwerks, dass Räume zum Lernen schafft, ist nicht nur die frühzeitige gesteuerte Kommunikation von Nutzer, Bauherr, Schulverwaltung, politischen Gremien, etc. untereinander, sondern vor allem das Herausarbeiten dessen, was tatsächlich erforderlich ist und zukünftig benötigt wird.

Sehen und Entwickeln von Möglichkeiten

Dies bedeutet, dass im Zusammenspiel mit den Beteiligten nach zwingend erforderlicher Klärung der pädagogischen Vorstellungen und Rahmenbedingungen die räumlichen Aspekte und Potentiale beleuchtet werden können, wenn es sich um die Nutzung oder Umnutzung von bestehenden Gebäuden handelt oder aber ausgewählte Beispiele von Neubauten zur Veranschaulichung von Möglichkeiten zur Umsetzung der pädagogischen Vorgaben exemplarisch vorgestellt werden.

Blick von Außen

Zu einem guten Ergebnis kann die Bedarfsplanung gelangen, wenn alle Beteiligten von deren grundsätzlicher Notwendigkeit zum Gelingen eines Schulbauprojektes überzeugt sind und sich entsprechend konstruktiv beteiligen. Bestehende Denkmuster und Vorbehalte gegenüber Beteiligten sollten beiseite gelegt werden, um das Betreten neuer Wege zu ermöglichen. Es gilt, die jeweiligen Vorstellungen, Ideen, Anregungen und Hinweise neutral zu betrachten und im Rahmen des Machbaren in den Prozess zu integrieren.

Potenzial

Idealerweise kann die Architektur dazu beitragen, dass zukunftsweisende Lern- und Lebensräume in Schulen entstehen. Ihre Rolle sollte dabei jedoch nicht überfrachtet werden, da sie nicht in der Lage ist, mögliche Mängel in den pädagogischen Grundvoraussetzungen oder unklare Vorgaben zu kompensieren. Auch sollte jede Bedarfsplanung von dem Gedanken begleitet werden, dass zu spezielle Anforderungen nicht das Ziel sein können, sondern dass erarbeitete Ergebnisse auch in der Lage sein müssen, auf zukünftige sich ändernde Anforderungen im Schulbau zu reagieren.

HAYNER SALGERT ARCHITEKTEN

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