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Stadtteilschule Lurup Hamburg 2014  2. Preis Hochbau  I  1. Preis Städtebau

Wettbewerb Schulbauten

Auslober  Hansestadt Hamburg  –  Leistung  Wettbewerb  –  Größe  17.000 m² BGF –  Kosten  23.7 Mio. Euro
Fachplaner  Gebäudetechnik Deerns, Köln  –  Freianlagen hermanns landschaftsarchitektur, Schwalmtal

Mittels dreier Klassenhäuser und einer verbindenden Erdgeschosszone, die sich aus dem südöstlichen Geländeversprung entwickelt, entsteht das neue Gebäudeensemble. Dieses orientiert und öffnet sich zur Bestandsschule. Die Höhen- und Gebäudevolumenausbildung der kompakten Baukörper nimmt Rücksicht in ihrer Maßstäblichkeit sowohl auf die umgebende Bestandswohnbebauung als auch auf die neu entwickelten südwestlich gelegenen Häusergruppen.

Ausgehend von dem Forum entwickelt sich die innere Erschließung zu den jeweiligen Zentren der Klassenhäuser, die durch die belichteten Atrien gebildet werden. Diese verbinden die Ebenen übergreifend miteinander. Um diese herum
entsteht über alle Ebenen eine Lernlandschaft, die unterschiedliche Aufenthaltszonen mit kommunikativem Eigenschaften im Übergangsbereich zwischen Nutz- und Verkehrsflächen erzeugt.

Zielsetzung bei der Entwicklung des Technikkonzeptes ist es, unter Ausnutzung der vorhandenen ökologisch hochwertigen Wärmeversorgung mittels Fernwärme ergänzt durch passive Maßnahmen den Energieverbrauch für die Beheizung des Gebäudes auf ein Minimum zu beschränken. Aufgrund des ruhigen Standortes ist in den Bereichen des allgemeinen Unterrichtes eine mechanische Be- und Entlüftung nicht erforderlich. Stattdessen wurde ein System entwickelt, dass in Verbindung mit den Atrien in den Klassenhäusern, die als „Abluftkanal“ genutzt werden können, eine natürliche  Entlüftung unter Ausnutzung der thermischen Auftriebskräfte möglich macht.

„Insgesamt bewertet die Jury den Entwurf als sehr angemessene Lösung für den speziellen Ort und die Anforderungen der Stadtteilschule Lurup.“


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